Die 4 Kräfte

Ich arbeite so hart, aber es funktioniert einfach nicht.

Die 4 Diamantschneider-Kräfte zur Bereinigung negativer Samen.

Sie kennen die Karmagesetze. Sie geben sich viel Mühe, mit guten Taten, Worten und Gedanken posi­tive Samen zu pflanzen. Sie vermeiden schlechte Samen, indem Sie nicht mehr wütend werden und in der Interaktion mit anderen alles unter­lassen, was Sie nicht auch selbst erleben wollen. Sie wenden die vier Schritte an und haben eine karmi­sche Partnerschaft, in der Sie sich einmal in der Woche mit einem Menschen treffen, der denselben Wunsch hat wie Sie, und ihm dabei helfen, diesen Wunsch Wirklichkeit werden zu lassen.

Kurz, Sie tun alles, was Sie tun müssen, um Erfolg, Glück, gute Beziehungen und Gesundheit in Ihr Leben zu bringen. Und trotzdem lassen die guten Ergebnisse auf sich warten? Was läuft da falsch?

Wenn trotz konse­quenter Anwendung der Diamantschneider-Prinzipien Ihre posi­tiven Samen einfach nicht aufgehen wollen, liegt das häufig an alten schlechten Samen, die noch nicht berei­nigt sind.

Sie können sich das vorstellen wie auf der Startbahn eines Flughafens. Ja, Sie haben kraft­volle neue gute Samen gepflanzt: Neue, schöne Flugzeuge, die alle zur die Startbahn rollen. Aber ganz vorne in der Schlange stehen noch dicke alte Maschinen von früher. Und solange die noch Ihre Startbahn blockieren, kann keins Ihrer schönen neuen Flugzeuge starten.

Jetzt brau­chen Sie die 4 Kräfte (und auch dieses Werkzeug stammt aus den alten asia­ti­schen Weisheitsschriften und ist über zwei­ein­halb­tau­send Jahre alt):

1. Kraft: Erinnern Sie sich an den Stift!

Oder anders gesagt: Erinnern Sie sich daran, wo alles herkommt. Der erste Schritt zur Bereinigung alter schlechter Samen sind einige ruhige Minuten, in denen Sie darüber nach­denken, wie alles, was Sie erleben, alle Menschen, denen Sie begegnen, und alle Ereignisse, die Ihnen passieren, von Samen kommen. Diese Samen haben Sie selbst gepflanzt. Alles in Ihrer Welt kommt davon, wie Sie andere in der Vergangenheit behan­delt haben.
Auch wenn Sie nicht genau wissen, welche dicken alten Flugzeuge genau verhin­dern, dass Ihre guten neuen Samen aufgehen, können Sie diese Minuten des Nachdenkens nutzen, um sich nega­tive Dinge in Erinnerung zu rufen, die Sie in der Vergangenheit getan haben. Meistens ist es so, dass einem sehr schnell einfällt, welche Dinge das waren, wenn man sich auf diesen Prozess einlässt.

2. Kraft: Intelligentes Bedauern

Treffen Sie den Entschluss, diese Flugzeuge aufzu­halten, bevor sie losfliegen. An diesem Punkt können Sie sich ja ausmalen, was passieren wird, wenn es Ihnen nicht gelingt, diese Samen zu berei­nigen. Erinnern Sie sich an das 1. Karmagesetz: Gleiches erzeugt Gleiches. Die Samen – gute wie schlechte – vermehren sich rasend schnell im Geist. Wenn Sie also wirk­lich begreifen, wie eine kleine schlechte Tat, zum Beispiel eine Notlüge über einen plötz­li­chen Geschäftstermin, weil Sie die alte Tante nicht besu­chen wollten, dazu führen kann, dass Sie im Geschäft mona­te­lang über Ihre vermeint­li­chen Karrierechancen belogen werden, dann ist ganz klar, dass Sie diesen Samen am besten jetzt gleich stoppen, bevor er die Gelegenheit hat, noch stärker zu werden und noch mehr Leid in Ihrem Leben zu verur­sa­chen.
Dieses Verständnis nennen wir intel­li­gentes Bedauern. Es geht dabei keines­falls um Schuld oder Vorwurf. Es ist viel­mehr der aktive Entschluss, nicht herum­zu­sitzen und abzu­warten, bis das Elend in Ihr Leben stürzt. Sie werden diesen Samen stoppen, bevor er aufgeht und Sie mona­te­lang hinter einer gar nicht exis­tie­renden Chance herrennen lässt.

3. Kraft: Ein Versprechen geben

Diese Kraft ist die stärkste der vier Kräfte. Wenn Ihnen irgend­wann in der Hitze des Gefechts nicht mehr alle vier Kräfte einfallen: Erinnern Sie sich einfach nur an die dritte: Sie verspre­chen sich selbst, diesen Fehler nicht mehr zu begehen. Das stoppt die Kraft des Samens.
Hierzu ein wich­tiger Tipp aus den alten Schriften: Es gibt schlechte Taten, die sind so groß, dass Ihnen das Versprechen nicht schwer­fallen wird, diese Taten für den Rest Ihres gesamten Lebens nicht zu wieder­holen. Zum Beispiel, wenn Sie in jungen Jahren einmal Geld von Ihren Eltern gestohlen haben.
Aber nie mehr lügen? Für den Rest Ihres gesamten Lebens? Das ist schwer und die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass Sie dieses Versprechen nicht werden einhalten können. Und wenn Sie es brechen, haben Sie sofort einen neuen schlechten Samen gepflanzt, um den Sie sich auch noch kümmern müssen. Daher lautet die Empfehlung: Versprechen Sie nur, was Sie auch erfüllen können. Setzen Sie eine realis­ti­sche Zeitgrenze: kurz genug, damit Sie sie sicher einhalten können, aber auch lang genug, damit Sie sich auch anstrengen müssen und Ihren Geist trai­nieren und stärken. Denn diese Verpflichtung schärft Ihr Bewusstsein darüber, was Sie jeden Augenblick tun. Sie berei­nigt nicht nur altes schlechtes Karma, sondern unter­stützt sie auch kraft­voll beim Pflanzen neuer guter Samen – in unserem Beispiel neuer guter Wahrheitssamen.

4. Kraft: Das Karma ausgleichen

Während es bei der dritten Kraft um die Verpflichtung ging, etwas Schlechtes nicht mehr zu tun, geht es bei der vierten Kraft um die Verpflichtung, bewusst etwas Gutes zu tun.
In unserem Beispiel könnten Sie zum Beispiel die alte Tante anrufen, sich bei ihr entschul­digen dafür, dass Sie den Termin abge­sagt haben und sie zu einem schönen Ausflug einladen. Räumen Sie alte Un- oder Halbwahrheiten aus, die schon lange die Atmosphäre in Ihrem Büro vergiften. Gestehen Sie Ihrer Mutter ein, dass Sie schon seit Jahren rauchen, obwohl Sie ihr zuliebe immer so tun, als wären Sie Nichtraucher. Zerren Sie die alten Lügenleichen aus Ihrem Keller ans Licht und gestehen Sie sie ein.
Machen Sie eine Tugend daraus, immer absolut aufrichtig zu sein. Denken Sie an die gute alte Empfehlung: Seien Sie einfühlsam dabei: Schleudern Sie dem anderen Ihre Wahrheit nicht ins Gesicht wie einen nassen Lappen. Legen Sie sie ihm um wie einen wärmenden Mantel.

Und noch ein weiterer wich­tiger Tipp: Je schwerer Ihnen der Ausgleich fällt, umso wirk­samer ist die vierte Kraft.

 

Was genau passiert mit alten negativen Samen, wenn wir sie mit den vier Kräften bearbeitet haben?

Die schlechte Nachricht zuerst: Sie werden nicht einfach verschwinden: Jeder Samen, den wir einmal gepflanzt haben, muss irgend­wann aufgehen und etwas oder jemand in unserem Leben werden. Sorry: Keine Ausnahmen!!!

Aber es gibt auch eine gute Nachricht: Wenn Sie die vier Kräfte auf einen alten nega­tiven Samen anwenden, wird er viel schneller aufgehen.

Es wird so sein, wie bei einem Avocado-Samen, den Sie aus einem Avocado-Kern im Glas ziehen. Am Anfang entspringt dem Kern ein winzig kleiner Trieb, der zu einem kleinen grünen Schössling wird. Wenn aber der Kern mit dem Schössling dann nicht in Erde einge­pflanzt wird oder nicht die rich­tigen Bedingungen vorfindet, dann wird aus dem Trieb niemals ein erwach­sener Avocadostrauch. Er wird verküm­mern und eingehen.

Bei nega­tiven Samen, die mit den vier Kräften bear­beitet wurden, ist es genauso: Ihnen fehlt die gute Erde, das Sonnenlicht, die Feuchtigkeit, ihnen fehlt alles, was ihr komplettes Aufgehen über­haupt erst ermög­licht: Ihnen fehlt unser Missverständnis, woher alles in unserem Leben kommt, und unser Mangel an guter Absicht. Wenn unser Verständnis des Stifts klar ist und wenn unsere Absichten rein sind, sind die Bedingungen für das Wachstum alter schlechter Samen nicht mehr gegeben.

Und dann müssen Sie sich in ihrem Leben nur mit einem kleinen kümmer­li­chen Trieb ausein­an­der­setzen und nicht mit einem kraft­vollen Avocadostrauch: Statt mit mona­te­langen Lügen über Ihre angeb­liche Beförderung müssen Sie nur damit leben, dass z.B. Ihr Partner nur so getan hat, als würde er Ihr neues Kleid, Ihre neue Krawatte schön finden.

Denn aufgehen wird der Same natür­lich. Sie erkennen verfrüht aufge­hende Samen an einem gemein­samen Muster: Immer wenn Sie eine plötz­liche, kurze, schwie­rige Situation erleben, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass Sie es geschafft haben, einen Ihrer alten schlechten Samen vor seiner Zeit zum Aufgehen zu zwingen: Eine starke, plötz­liche Erkrankung, die schnell anfliegt und ebenso schnell wieder vorbei ist. Ein kleiner Unfall in irgend­einem Bereich Ihres Lebens, der sich schnell und ohne große Scherereien repa­rieren lässt.

Sie erkennen es auch daran, dass Sie ein deut­li­ches Gefühl der Erleichterung spüren: Sie stehen an der Ampel, Ihr Hintermann ist Ihnen soeben in den Kofferraum gefahren, der Airbag hat ausge­löst und Sie reiben sich das schmer­zende Genick, aber tief drinnen fühlen Sie sich so viel leichter als zuvor, irgendwie berei­nigt. Und Sie können aussteigen und dem wild gesti­ku­lie­renden Hintermann gelassen und mit einem inneren Lächeln begegnen, weil Sie wissen, dass da ein Same aufge­gangen ist, der, wäre er voll erblüht, auch zu einem Frontalaufprall auf eine Wand mit 100 km/​h hätte führen können.

Ein kleiner Tipp noch: Verkneifen Sie sich das äußere Lächeln. Nicht jeder versteht Samen so wie Sie und so ein Moment ist auch nicht unbe­dingt die beste Gelegenheit, sie dem anderen zu erklären. Nutzen Sie lieber Ihre innere Freude dafür, die Situation für den anderen so leicht und untrau­ma­tisch wie möglich zu machen. Bleiben Sie ruhig, gelassen und liebe­voll und seien Sie offen für Wunder. In Momenten, wo Samen verfrüht aufgehen, ist ALLES möglich.

Und hier noch ein letzter Tipp: Wenn Sie die alten dicken Flugzeuge suchen, die Ihren neuen guten Samen im Weg stehen, denken Sie zuerst an nega­tive unbe­rei­nigte Dinge im Zusammenhang mit Ihrer Ursprungsfamilie. Eltern sind extrem starke karmi­sche Objekte und alles, was hier noch an Unaufrichtigkeit, Betrug und Ungeheiltem offen ist, baut die dicksten Startbahnblockierer für Ihre neuen guten Samen.

Wir wünschen Ihnen ganz viel Erfolg beim Bereinigen!
Ihr Diamond Management Team

Geschrieben für Diamond Management
von Ulrike Bienert-Loy

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