Mit den Diamantschneider Prinzipien beschäf­tige ich mich seit dem Besuch des DCI 11 Seminars in Berlin in 2019.

Die Skepsis, ob das alles funk­tio­niert wie beschrieben, habe ich nicht abge­legt. Nichtsdestotrotz habe ich die Prinzipien immer wieder ange­wandt, meis­tens in klei­neren Angelegenheiten und zuneh­mend dann auch in komplexen Projekten und es hat bisher funktioniert.

Hier sind einige Beispiele:
2019 kam ein neuer Chef in meine Firma. Von Anfang an sind wir nicht gut mitein­ander ausge­kommen und es sah nach einer Kollision aus. Dann habe ich ange­fangen, Tong Len Meditationen für ihn zu machen. Zusätzlich habe ich mich vor jeder Besprechung kurz zurück gezogen und im Sinne des “2. Ehemanns” kurze Power Rejoice Meditationen gemacht.
Endergebnis: wir sind schon nach kurzer Zeit sehr gut mitein­ander klar gekommen und als ich vor zwei Monaten in Rente gegangen bin, hat er sich bei mir bedankt.

Ein weiteres Beispiel hatte ich schon in den Fragen in die DCI Gruppe “Familie und Freunde” geschrieben. Dabei ging es um einen unauf­lös­baren Terminkonflikt. Das sah aus wie ein “Diamanthändler-Trick” (ist im Buch “Karma der Liebe” beschrieben). Da ich nicht weiter wusste, hatte ich das in der DCI Gruppe “Familie und Freunde” gepostet. Maria Steger gab mir da einen entschei­denden Hinweis und nachdem ich ihren Rat befolgt hatte, löste sich der Terminkonflikt zur Zufriedenheit aller Beteiligten auf. Obwohl ich jetzt schon länger Erfahrung mit den Prinzipien gesam­melt hatte, ist mir bei der Lösung buch­stäb­lich “die Klappe runter­ge­fallen”, so sehr hat mich das überrascht.

Mit dieser Erfahrung und der Überzeugung, dass auch eine Impfung “leer” ist, habe ich mich dann gegen Corona impfen lassen. Da ich am Tag danach zu einem Seminar wollte, wären mir Nebenwirkungen wie Grippesymptome, die in meinem Bekanntenkreis aufge­taucht sind, unwill­kommen gewesen. Deshalb habe ich ein 4 Schritte Projekt und 4 Kräfte gemacht. Ergebnis: keinerlei Symptome. Ich habe nicht mal den Einstich der Spritze bemerkt.

Bis dahin waren diese Projekte aus meiner Sicht alles Versuchsballons, mit denen ich der Wirksamkeit der Prinzipien “auf den Zahn” fühlen wollte.

Ermutigt durch die Erfolge, wagte ich mich dann an ein für mich extrem heraus­for­derndes Projekt, das größte Problem, das mich bis dahin umtrieb.
Es ging um meinen Sohn, der Anfang August 2021 vor einer aus seiner Sicht sehr schwie­rigen Situation stand: am 31.8. musste er seine bis dahin genutzte Wohnung verlassen und auch am 31.8. endete sein befris­teter Arbeitsvertrag. Das brachte ihn so unter Druck, dass er depressiv wurde, weil er sich hilflos fühlte und ehrlich gesagt, mir ging es auch nicht besser. Ich habe dann begonnen, Power Rejoice, 4 Schritte Projekte und 4 Kräfte zu kombi­nieren, mit dem Ziel, karmi­sche Hindernisse auf dem Weg zu einer Wohnung und zu einem neuen Arbeitsvertrag aus dem Weg zu räumen. Das heißt, ich habe nicht versucht, ihm direkt bei der Arbeitssuche und Jobsuche zu helfen, sondern über die beschrie­benen Prinzipien gear­beitet, ohne dass er das wusste.
Das Ergebnis: am 31.8. hat eine neue Wohnung bezogen und schon in der Woche davor hatte ihm der Arbeitgeber den Arbeitsvertrag noch­mals um 6 Monate verlän­gert. Das heißt, aus einer unlös­baren Situation ist ein für ihn und mich schönes Ergebnis entstanden.
In diesem Zusammenhang ist mir dann aufge­fallen, dass man mit dem Karma präzise sein muss. Ich hatte im 4 Schritte Projekt formu­liert, dass ich will, dass er am 1.9. eine Arbeitsstelle hat, die ihm gefällt. Das ist einge­treten. Was ich hätte formu­lieren können und wohl auch einge­treten wäre ist, dass er einen dauer­haften Arbeitsvertrag erhält. Aber das Karma hat genau das gelie­fert, was ich ange­fragt hatte.

Für dieses Projekt muss ich anschließen, dass eine derar­tige Kombination aus Nutzung der Prinzipien und Anwendung auf andere nicht ohne Nebenwirkungen zu sein scheint. Bei mir selbst gehen danach noch schlechte Samen auf, die nicht unmit­telbar mit diesem Projekt verknüpft sind und ich sehe diese als Auswirkungen meiner Meditationen. Darüber freue ich mich aber wieder, denn jetzt sehe ich klarer, wo meine wirk­li­chen Baustellen für die nächsten Monate sind.

Was bedeutet das: ein Beispiel: ich versuche gerade, mir ein Geschäft aufzu­bauen. Das klappt einfach nicht, wie geplant. Jeder Gewinn wird durch unvor­her­ge­se­hene Verluste an anderer Stelle sofort zunichte gemacht. Der Zusammenhang mit dem Projekt für meinen Sohn ist hier sicher nicht direkt ersicht­lich, wurde für mich aber klar. Da ich meinen Sohn in dieser Zeit intensiv begleitet habe, habe ich gelernt, dass ich mit dem Thema Abhängigkeit zu kämpfen habe. Bisher dachte ich immer, dass ich das hinter mir gelassen hatte. (Nichtraucher, kein Alkohol, vegan lebend usw., das volle Programm…). Jetzt durfte ich lernen, dass ich eine verdeckte Abhängigkeit habe, die mit Tugend 9 korre­liert. Das ist eine Sucht nach Negativität, dem Abwerten seiner eigenen Erfolge und Werte. Tugend 9 gehört damit hinein, denn Missgunst erscheint mir eine direkte Auswirkung von Selbstabwertung zu sein. “Wenn ich mir keinen Erfolg gönne, warum haben andere dann Erfolg?” = Neid und Missgunst. Da kann ich jetzt weiter arbeiten.

Es gab seit 2019 noch weitere kleine erfolg­reiche Projekte, von denen ich bereits die meisten vergessen habe. Warum das so normal ist, beschreibt Geshe Michael auch in seinem Buch “Karma der Liebe”.

Eine Abschlussbemerkung: ich habe eine Ausbildung als Naturwissenschaftler. Bei der Auswertung von Daten spielt in diesen Fächern Statistik eine signi­fi­kante Rolle. Nüchtern betrachtet: ich habe mehr­mals bewusst und geplant die Prinzipien auf diverse Projekte ange­wandt. Fast immer hat das geklappt. Da, wo es nicht funk­tio­niert, stoße ich auf schlechte Samen, die es erst zu berei­nigen gilt. Das bedeutet, bisher 100% Erfolg. Das ist deut­lich besser als eine 5‑Sigma Standardabweichung und damit wäre aus meiner Sicht bewiesen, dass das alles funktioniert.

Geschrieben von anonym für Diamond Management

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