Für 2019 nehme ich mir vor … Warum gute Vorsätze manchmal funktionieren. Und oft nicht.

Silvester ist für die meisten von uns eine Zäsur, wo wir Bilanz ziehen. Wie lief das alte Jahr für mich? Wie viele meiner Vorhaben habe ich umgesetzt? Wie viel näher bin ich der Verwirklichung meiner Lebensträume gekommen? Und wenn diese Bilanz nicht ganz so gut aussieht, dann nehmen wir uns vor, im Neuen Jahr alles ganz anders zu machen.

Das sind dann die guten Vorsätze, mit denen wir am 31. Dezember um 24:00 Uhr auf der Straße oder dem Balkon stehen und uns im Schein des Feuerwerks zuprosten: Im nächsten Jahr höre ich auf zu rauchen. Ich werde regelmäßig Sport treiben, mindestens zweimal pro Woche. Ich werde abnehmen. Ich werde meine Work-Life-Balance neu tarieren und mehr Zeit mit meiner Familie verbringen. Ich werde gleich Anfang Januar die Urlaubsplanung fix machen, damit nicht wieder „dringende Angelegenheiten“ dazwischenkommen. Oder der Vorsatz, den mir kürzlich ein alter Bekannter mitteilte: „2019 werde ich endlich die Hochzeitsreise mit meiner Frau machen.“ Der Gute ist mittlerweile seit fast 25 Jahren verheiratet…

Denn dass das alles gar nicht so einfach umzusetzen ist, wissen wir alle aus eigener leidvoller Erfahrung. Spätestens ab Mitte Januar hat uns der Alltag wieder. Und dann brauchen wir doch eine Zigarette zum „Runterkommen“. Oder wir haben zu viel auf dem Schreibtisch, um zum Yoga zu gehen. Beim Partner ist noch ein wichtiger Produkt-Release im Sommer offen, deswegen muss die Urlaubsplanung warten.

Warum also funktionieren unsere guten Vorsätze oft nicht, obwohl wir sie uns fest vornehmen? Den Grund nennen uns die alten asiatischen Weisheitsschriften, die die Grundlage des Diamantschneider-Systems bilden: Wenn wir etwas ändern wollen, müssen wir zuvor eine alte schlechte Gewohnheit brechen. Gewohnheiten sind das beste Beispiel dafür, wie Samen wirken.

Das zweite Karmagesetz besagt: Samen wachsen. Wenn wir durch unser Denken, Sprechen oder Handeln einen Samen gepflanzt haben, dann wird dieser Same – ganz gleich ob es ein guter oder ein schlechter Same ist – stetig größer. Die alten Texte sagen sogar: Er verdoppelt sich alle 24 Stunden. Ein Euro, den wir einem Bettler gegeben haben, kann als Millionen-Lottogewinn zu uns zurückkommen, wenn er reif ist.

Was hat das alles mit Gewohnheiten zu tun? Schauen wir uns das am Beispiel von Zigaretten an. Jedes Mal, wenn wir eine Zigarette rauchen (oder ein Glas Wein zu viel trinken, oder wieder eine Stunde in den sozialen Medien verdatteln, oder einen weiteren Fluch- und Wutanfall am Steuer haben, weil jemand uns die Vorfahrt genommen hat – ergänzen Sie hier gerne die schlechte Gewohnheit, die Sie dieses Jahr auf Ihrer „Das werde ich 2019 ändern!“-Liste haben…) – also jedes Mal, wenn wir dieser schlechten Gewohnheit nachgeben, pflanzen wir einen Samen, der dazu führen wird, dass wir genau dasselbe in der Zukunft erneut erleben. Und zwar, wie oben gesagt, noch viel stärker als zuvor. Deswegen „fressen“ sich schlechte Gewohnheiten so in unser Bewusstsein ein. Deswegen sind sie so schwer loszuwerden.

Dazu kommt noch, dass uns oft gar nicht mehr bewusst sind, WARUM wir überhaupt Zigaretten rauchen (oder all die anderen schlechten Gewohnheiten fortsetzen). Wir wissen, dass uns das, was wir tun, schadet. Und nicht nur uns, sondern oft auch den Menschen in unserer Umgebung. Es kostet Geld und Zeit, die wir besser und sinnvoller einsetzen könnten. Trotzdem machen wir weiter, weil uns irgendwann einmal, vor langer Zeit, die Zigarette, das Glas Wein, das Posten in den sozialen Netzwerken, ein positives Gefühl verschafft hat. Wir glauben unbewusst, dass dieses gute Gefühl in dem Objekt unserer schlechten Gewohnheit stecken muss. Und suchen daher immer weiter danach.

Und aus Gewohnheiten werden Abhängigkeiten. Und aus Abhängigkeiten Süchte. Wir stecken tief drinnen in einem sich selbst verstärkenden Teufelskreis, weil wir nicht wissen, dass das, was wir suchen, nicht im Objekt unserer Begierde steckt.

Alle von Ihnen, die sich schon eine Weile mit dem Diamantschneider-System beschäftigten, kennen den einzigen Weg, wie wir bekommen können, was wir uns wünschen: Die alten Weisheitsschriften lehren uns, dass wir die Samen für das, was wir wollen, pflanzen, indem wir es zuerst jemand anderem geben.

Wenn ich also schlechte Gewohnheiten loswerden und neue heilsame Gewohnheiten etablieren will, dann pflanze ich die Samen dafür, indem ich jemand anderem mit den 4 Schritten helfe, eine alte schlechte Gewohnheit zu brechen und durch etwas Positives zu ersetzen.

Wie genau das funktioniert sowie weitere jahrtausendealte hochwirksame Werkzeuge, wie wir Abhängigkeiten für immer loswerden, vermittelt Geshe Michael Roach im Februar in Wien im DCI Level 6 Endlich frei! Abhängigkeiten und negative Gewohnheiten überwinden.

Wie wäre es also, wenn Sie dieses Jahr anstatt vieler Vorsätze, die vielleicht funktionieren oder nicht, den einen fassen, der Ihr Leben verändern kann? Fordern Sie die Diamantschneider-Prinzipien heraus und probieren Sie sie aus an Ihrer schwierigsten Abhängigkeit.

Dass sie wirken, beweisen zahlreiche Erfolgsgeschichten von Menschen, die die Diamantschneider-Werkzeuge genutzt haben, um endlich frei zu sein für Freude und Glück in ihrem Leben.

Werden Sie selbst ein solcher Mensch. Möge das Jahr 2019 dies für Sie bereithalten. Wir freuen uns, wenn wir Ihnen mit DCI 6 dabei helfen dürfen.

Hier geht es zur Anmeldung: https://diamondmanagement.eu/wien2019/

Geschrieben von Ulrike Bienert-Loy

Photo-Credit (Beitragsbild): © by geralt | pixabay.com
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