Süchte? Ich doch nicht! Warum wir ein Business-Seminar zu schlechten Gewohnheiten veranstalten.

Im nächsten Seminar der DCI-Serie mit Geshe Michael Roach im Februar im Wien dreht sich alles um Abhängigkeiten und negative Gewohnheiten. Das ist kein einfaches Thema: Es ist viel leichter, ein Seminar zu buchen, in dem es darum geht, Erfolg und Leidenschaft, einen klaren Geist oder gute Beziehungen zu pflanzen.

Ich selbst erinnere mich daran, wie ich vor einigen Jahren unterwegs war nach Hamburg zu eben diesem Seminar, weil ich unbedingt den Mann hinter dem „Diamantschneider“-Buch live erleben wollte. Aber es war mir schwergefallen, mich für das Thema zu begeistern. Ich saß im Zug und habe gedacht: „Was soll ich damit? Ich habe keine Abhängigkeiten. Ich bin ein freier Mensch. Und überhaupt: Was haben Süchte mit Business zu tun?“

Um es gleich vorweg zu nehmen: Von all den großartigen DCI-Seminaren, die ich seitdem besucht habe, war DCI 6 für mich das persönlichste. Warum? Weil ich dort begriffen habe, dass es meine schlechten Gewohnheiten waren, die meinem Erfolg und meinem Glück im Wege standen.

Denn das kennen Sie bestimmt auch: Sie pflanzen jede Menge guter Samen und trotzdem wollen sich die Früchte Ihrer Bemühungen nicht zeigen? Wir stellen die Verbindung nicht her zwischen gewohnheitsmäßigen negativen Handlungen und negativen Dingen, die uns im Leben passieren. Und wir sind auch nicht besonders gut darin, zu erkennen, das wir nicht wirklich frei sind, wenn wir diese Zigarette, diesen Absacker am Ende unseren Arbeitstages, diesen „kurzen Blick“ ins Internet brauchen. Meistens sagen wir uns, dass wir unser Verhalten im Griff haben und dass wir jederzeit damit aufhören könnten.

Nun sind die meisten von uns nicht im klassischen Sinne „süchtig“. Aber wenn wir genau hinschauen, dann müssen wir uns doch oft eingestehen, dass es Dinge gibt, die wir machen, obwohl wir ganz genau wissen, dass sie uns nicht guttun. Genau das definiert eine Sucht: Wir brauchen eine Sache zwanghaft, weil wir glauben, dass sie uns Vergnügen oder Erleichterung verschafft. Wir können nicht damit aufhören, selbst wenn wir es wollten. Und wir fügen uns – und unserer Umwelt – damit Schaden zu.

Es gibt drei Arten von Abhängigkeiten: Körperliche Abhängigkeiten, z.B. immer mehr zu essen, als man eigentlich braucht, Zigaretten oder Alkohol. Emotionale Abhängigkeiten wie: immer nur das Schlechte im Leben und in den Menschen zu sehen anstatt all der Wunder, die ständig um uns herum passieren. Und das, was wir im Diamantschneider-System philosophische Abhängigkeiten nennen: Die Tatsache, dass wir nicht verstehen, wie alles in unserer Welt von uns selbst kommt.

Denn genau das ist der springende Punkt: Wenn wir begreifen, dass alle die negativen Dinge, die wir gewohnheitsmäßig tun, um uns Vergnügen oder Entspannung oder Anerkennung oder Sicherheit zu verschaffen, nicht funktionieren, werden wir frei. Frei, stattdessen gesunde, starke positive Dinge zu tun, mit denen wir das, was wir uns wünschen, in unser Leben holen.

Wenn wir die jahrtausendealten Werkzeuge des Diamantschneider-Systems nutzen, um den Kreislauf unserer Abhängigkeiten und schlechten Gewohnheiten zu brechen, dann werden wir sie wirksam los. Und zwar nicht nur für die Zeit, in der wir diszipliniert an uns arbeiten. Sondern für immer.

Und nicht nur das: Wenn Sie oder ich eine Abhängigkeit für immer überwinden, dann werden wir zu einem Beispiel für andere. Andere sehen, dass es möglich ist, sie spüren, dass hier ein wahrhaft freier Mensch steht, und sie wollen wissen, wie wir das geschafft haben.

Was hat das alles nun mit Business zu tun? Gerade im Geschäftsleben gibt es jede Menge Abhängigkeiten: Die Sucht nach Erfolg. Die Sucht nach Anerkennung. Die Sucht nach Geld. Nicht umsonst hat sich unsere Sprache das Word „Workaholic“ aus dem Englischen entliehen…

In DCI 6 lernen Sie, Ihren schlechten Gewohnheiten auf die Schliche zu kommen und sie zu brechen. Und Sie bekommen Werkzeuge an die Hand, wie Sie die Dinge, die Sie sich für Ihr Geschäfts- und Privatleben wünschen, auf gesunde, kraftvolle und inspirierende Weise erreichen. Melden Sie sich gleich an.

Wir freuen uns auf Sie in Wien, am 21. und 22. Februar!

Ulrike Bienert-Loy

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