Ohne mein Handy bin ich verloren. Einblicke in Internet- und Social Media-Abhängigkeiten.

Neulich im Bus. Auf allen Plätzen tippen, wischen und scrollen Fahrgäste weltvergessen auf ihren Smartphones. An einer Haltestelle steigt eine Frau zu. Die Türen schließen, der Bus fährt an. Auf einmal ein lautes Kreischen. Die Frau trommelt an die Tür: „Halten Sie an! Halten Sie an! Ich hab mein Handy vergessen.“

Wie ist das bei Ihnen? Ist auch für Sie ein Tag ohne Smartphone nicht mehr vorstellbar? Müssen Sie alle paar Stunden (oder sogar mehrmals die Stunde?) Ihre Mails und Ihre Social Media Accounts checken, weil Sie sonst das Gefühl haben, etwas zu verpassen? Greifen Sie, wenn Ihnen langweilig ist, zu Smartphone oder Tablet, um schnell mal zu schauen, was Google, Amazon und Konsorten Ihnen an neuen News- und Produktempfehlungen zu bieten haben? Setzen Sie automatisch, wenn Sie das Haus verlassen, Ihre Kopfhörer auf, um Musik zu streamen? Nehmen Sie das Handy sogar im Urlaub mit an den Strand oder auf die Bergtour?

Die meisten von uns müssen wohl mindestens eine dieser Fragen mit Ja beantworten. Und wer schon einmal, wie die Dame im Bus, sein Handy daheim hat liegen lassen, weiß, welche wichtige Rolle das kleine Wunderding inzwischen in unserem modernen Leben spielt: Es sagt uns, wann der nächste Bus fährt, es bezahlt unser Parkticket, es bestellt, was wir brauchen, es verbindet uns jederzeit mit unserer Familie und unseren Freunden, es findet alles und jeden in der ganzen Welt für uns, es ermöglicht uns, mit dem Chef zu sprechen als wären wir im Büro, obwohl wir beim Grillen mit Freunden im Garten sitzen, es ist so praktisch und so nützlich, dass wir uns wie abgeschnitten fühlen, wenn es mal nicht da ist.

Und irgendwann fängt die Grenze zwischen nützlich und schädlich ganz langsam an zu verschwimmen. Irgendwann greifen wir nicht mehr zum Handy, weil wir ein ganz konkretes Anliegen haben. Sondern weil wir davon abhängig geworden sind.

Das bedeutet jetzt natürlich nicht, dass Sie Ihr Handy verschenken und sich zurück ins analoge Zeitalter beamen sollten. Es ist wunderbar, dass uns die modernen Kommunikationsmedien soviel Verbindung, Wissen und Möglichkeiten bringen. Wir sollten lediglich lernen, sie verantwortlich und gesund zu nutzen.

Tiefe Erkenntnisse in die Macht unserer Gewohnheiten und kraftvolle Werkzeuge, wie wir schlechte Gewohnheiten loswerden und durch neue, gute Gewohnheiten ersetzen, finden wir in den jahrtausendealten Weisheitsschriften Asiens.

Geshe Michael Roach hat sie in unsere Zeit übertragen und daraus die 12 DCI Level des Diamond Cutter Institute entwickelt. Diese Seminare werden weltweit veranstaltet und beschäftigen sich mit den unterschiedlichsten Themen rund um die fünf großen Lebensziele des Menschseins: finanzieller Erfolg, Gesundheit, glückliche Beziehungen, innerer Frieden und unser Beitrag zu einer besseren Welt.

Weil erst das fünfte Ziel die vier anderen komplett macht, weil wir nun dann wirklich glücklich werden, wenn wir anderen dabei helfen können, selbst auch glücklich zu werden, ist DCI Level 6 besonders wichtig für unsere Welt: Wenn Sie lernen, wie Sie Ihre schlechten Gewohnheiten brechen und neue, heilsame Gewohnheiten entwickeln, werden Sie zu einem kraftvollen Vorbild für andere. Sie werden zum lebenden Beweis dafür, dass man es schaffen kann. In einer Welt voller Süchte machen Sie anderen Mut, sich selbst auch auf den Weg zu machen, hinaus aus schlechten Gewohnheiten und den Fesseln der Sucht.

Es lohnt sich also gleich doppelt, ein DCI Level 6 Semiar zu machen: Sie werden Ihre eigenen schlechten Gewohnheiten los. Und Sie helfen anderen, es auch zu schaffen. So verändern wir gemeinsam die Welt!

Ihr Diamond Management Team

Geschrieben von Ulrike Bienert-Loy

Photo-Credit (Beitragsbild): © by rawpixel | pixabay.com
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