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	<title>Gesunder Geist | Diamond Management EU</title>
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	<title>Gesunder Geist | Diamond Management EU</title>
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		<title>Warum es keine gute Idee ist, Menschen anzuschreien</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Diamond Management]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Jul 2020 14:05:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesunder Geist]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie wir lernen können, nie mehr wütend zu sein! Wer wütend herumbrüllt, benutzt dabei meist auch wenig freundliche Worte. Wir nennen das im Diamantschneider-System „Harte Rede“. Dazu gehören nicht nur die Schimpfwörter, die ein zorniger Mensch seinem Gegenüber an den Kopf wirft. Sondern auch kalte, abschätzige Bemerkungen, Sarkasmus oder Fluchen. Und, was viele nicht wissen, auch scheinbar freundliche Worte, die aber in Wahrheit voller Gift sind und in böser Absicht verwendet werden. Was ist so schlimm an harter Rede? Harsche Worte, in heißer Wut, in kaltem Zorn oder in böswilliger Absicht ausgesprochen, haben eine ganze Reihe negativer Folgen. 1) Wut verletzt das Gegenüber In allererster Linie verletzen harte Worte den Menschen, an den sie gerichtet sind. Wir wissen alle, wie es sich anfühlt, wenn uns jemand ein böses Wort an den Kopf wirft. Unsere Sprache hat viele Ausdrücke dafür, was harte Worte anrichten können: „Was sie gesagt hat, war wie ein Stich ins Herz!“ „Es war, als hätte er mir ins Gesicht geschlagen.“ „Ihre Worte waren ein übler Hieb in die Magengrube.“ Für viele Menschen ist eine solche Erfahrung fast wie ein körperlicher Schmerz. 2) Wut zerstört Beziehungen Zweitens können harte Worte Partnerschaften zerstören, Freunde für immer zu Feinden machen, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Wie wir lernen können, nie mehr wütend zu sein!</h3>
<p>Wer wütend herumbrüllt, benutzt dabei meist auch wenig freundliche Worte. Wir nennen das im Diamantschneider-System „Harte Rede“. Dazu gehören nicht nur die Schimpfwörter, die ein zorniger Mensch seinem Gegenüber an den Kopf wirft. Sondern auch kalte, abschätzige Bemerkungen, Sarkasmus oder Fluchen. Und, was viele nicht wissen, auch scheinbar freundliche Worte, die aber in Wahrheit voller Gift sind und in böser Absicht verwendet werden.</p>
<p>Was ist so schlimm an harter Rede? Harsche Worte, in heißer Wut, in kaltem Zorn oder in böswilliger Absicht ausgesprochen, haben eine ganze Reihe negativer Folgen.</p>
<h4>
1) Wut verletzt das Gegenüber</h4>
<p>In allererster Linie verletzen harte Worte den Menschen, an den sie gerichtet sind. Wir wissen alle, wie es sich anfühlt, wenn uns jemand ein böses Wort an den Kopf wirft. Unsere Sprache hat viele Ausdrücke dafür, was harte Worte anrichten können: „Was sie gesagt hat, war wie ein Stich ins Herz!“ „Es war, als hätte er mir ins Gesicht geschlagen.“ „Ihre Worte waren ein übler Hieb in die Magengrube.“ Für viele Menschen ist eine solche Erfahrung fast wie ein körperlicher Schmerz.</p>
<h4>
2) Wut zerstört Beziehungen</h4>
<p>Zweitens können harte Worte Partnerschaften zerstören, Freunde für immer zu Feinden machen, Krieg auslösen, Hass säen und Rachegefühle wecken. Nichts entzweit wirksamer als harte Rede.<br>
Es gibt aber auch noch einen dritten Grund, warum harte Worte so schlimm sind: Wenn wir sie benutzen, schaden sie am meisten uns selbst.</p>
<h4>
3) Wut schadet uns selbst</h4>
<p>Um das näher zu beleuchten, schauen wir uns die Korrelationen für harte Rede an. Korrelationen sind spannende Ursache-Wirkung-Beziehungen, die die tibetischen und indischen Meister über zweieinhalbtausend Jahre für uns aufgeschrieben haben, und die heute noch so aktuell sind, wie am Tag ihrer Niederschrift.</p>
<p>Manche Korrelationen sind offensichtlich: Wenn ich jemanden wütend anschreie, dann wird mich deswegen in der Zukunft jemand anderer wütend anschreien. So wie es auch das erste Karma-Gesetz besagt: Gleiches erzeugt immer Gleiches. Wer Kartoffeln pflanzt, wird Kartoffeln ernten.</p>
<p>Aber es gibt auch verborgene Korrelationen. Gerade bei harter Rede gibt es einige davon: Der Zusammenhang zwischen der Ursache (also den wütend herausgebrüllten Worten) und der Ursache (dem daraus resultierenden Ergebnis) ist nicht auf den ersten Blick zu erkennen. Wir haben Probleme im Leben und wissen nicht, wo sie herkommen.</p>
<h3>Schauen wir uns drei dieser Ursache-Wirkungs-Beziehungen für harte Rede an:</h3>
<h5>1) Ihre Position im Job ist unsicher. Sie haben wenig Autorität und selbst wenn Sie eine gute Idee einbringen, fehlt Ihnen der Einfluss, sie durchzusetzen.</h5>
<p>Die karmische Ursache für dieses Problem ist kalte, abschätzige Rede. Wer andere, insbesondere Untergebene, mit Arroganz und gefühlloser Überheblichkeit behandelt, pflanzt kraftvolle Samen für den unaufhaltsamen Verlust der eigenen Autorität.</p>
<p><strong>Gegenmittel:</strong> Lassen Sie niemals den Chef heraushängen. Hören Sie Ihren Mitarbeitern und den Menschen in Ihrem privaten Umfeld aufmerksam zu und begegnen Sie ihnen mit einem offenen Herz auf Augenhöhe. Finden Sie verbindende Worte.</p>
<h5>
2) Ihr Unternehmen oder Ihr Projekt ist überstarkem Konkurrenzdruck ausgesetzt. Egal, was Sie tun, Ihr Wettbewerber ist Ihnen immer irgendwie einen entscheidenden Schritt voraus. Sie können einfach nicht gewinnen.</h5>
<p>Dieses Problem wird karmisch verursacht durch jegliche Art von grober oder verletzender Sprache und von verletzenden Absichten. Dazu gehört auch scheinbar freundlich daherreden, aber dem anderen in Wahrheit Not und Elend an den Hals wünschen. Gerade in Geschäfts- oder Gerichtsverhandlungen kommt diese Art von harter Rede nicht selten vor.</p>
<p><strong>Gegenmittel:</strong> Bleiben Sie immer höflich, auch wenn der andere es nicht ist. Überprüfen Sie stets Ihre Motivation und heucheln Sie niemals Sympathie, wenn Sie sie nicht fühlen. Wünschen Sie niemals etwas für einen Menschen, das Sie nicht selbst auch erleben wollen würden.</p>
<h5>
3) Ihr Vorgesetzter oder eine andere Autoritätsperson beleidigt oder kränkt sie oft mit Worten, entweder im Einzelgespräch oder sogar vor anderen.</h5>
<p>Das ist das klassische Beispiel überhaupt: Einen beleidigenden Chef pflanzt man, indem man andere beleidigt oder zornig anschreit. Ganz besonders gut funktioniert das, wenn diese Anderen Ihre Angestellten oder Untergebenen sind. Oder auch Ihre Kinder!</p>
<p><strong>Gegenmittel:</strong> Sie können Ihre ganze Welt verändern, wenn Sie ganz bewusst darauf achten, Menschen, die Ihnen untergeben oder die von Ihnen abhängig sind, nie mehr anzuschreien oder zu beleidigen. Und nicht nur Ihre Untergebenen, sondern überhaupt niemanden! Das klingt übereinfach, aber es funktioniert wirklich. Probieren Sie es aus: Wenn Sie lernen, geduldig, liebevoll und konstruktiv mit anderen zu reden, ganz gleich wie wütend, beleidigend oder anstrengend Ihr Gegenüber ist, pflanzen Sie die Samen für eine Welt, in der Ihnen jeder freundlich und gelassen begegnet. Wenn Sie es schaffen, den Kreislauf von Wut zu brechen und verbal abzurüsten, dann wird nicht nur Ihr eigenes berufliches und privates Leben friedlicher und freundlicher. Sondern auch Ihre ganze Welt.</p>
<p>Klar, aller Anfang ist nicht leicht. Wut ist, wie alles andere auch, eine Gewohnheit, die schwer zu brechen ist. Aber es ist möglich!</p>
<p>Wer seine Wut unter Kontrolle hat, besitzt unendlich viel Kraft. Kraft, um Erfolg und Glück im eigenen Leben zu schaffen. Kraft, um auch das Leben von anderen besser zu machen. Kraft, um die Welt zu verändern.</p>
<p>Heben Sie diese Kraft für sich!</p>
<p><em>Geschrieben für Diamond Managment</em><br>
<em>von Ulrike Bienert-Loy</em></p>
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		<title>Wie wir unsere Wut besiegen!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Diamond Management]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Jul 2020 13:51:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesunder Geist]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie geht man am besten mit Wut um? Die Antwort auf diese Frage ist gar nicht so einfach, denn es gibt viele Ratschläge dazu aus den unterschiedlichsten Schulen. Einig sind sich fast alle, dass es nicht gesund ist, Wut zu unterdrücken. Ein ständiger Zustand innerer Wut kann im Verlauf der Zeit zu Burn-Out und Depressionen führen. Daher wird oft geraten: „Schaffen Sie einen Rahmen, in dem Sie Ihre Wut sicher rauslassen können!“ Also zum Beispiel einen Boxsack verprügeln. Oder etwas, das ich selbst jahrelang praktiziert habe, als ich noch zwei sehr kleine Kinder, einen Haushalt, einen explosiven Chef und einen Ganztagesjob als Pressechefin zu managen hatte: Alle und alles so gut wie möglich versorgen, das Auto nehmen, in den nahegelegenen Wald fahren, Motor abstellen und dann die Windschutzscheibe anbrüllen. Ich weiß nicht, wie viele Rehe ich so im Lauf der Zeit traumatisiert habe… Kommt Ihnen bekannt vor? Viele von uns sind gefangen in Kreisläufen, die uns überfordern, und Wut erscheint oft der einzige Ausweg: Entweder wir lassen sie ungefiltert raus. Oder wir reißen uns zusammen und fressen die Wut in uns hinein. Ganz gleich wie wir mit der Wut umgehen: Sie verletzt! Entweder andere. Oder uns selbst. Und auch wenn [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wie geht man am besten mit Wut um? Die Antwort auf diese Frage ist gar nicht so einfach, denn es gibt viele Ratschläge dazu aus den unterschiedlichsten Schulen. Einig sind sich fast alle, dass es nicht gesund ist, Wut zu unterdrücken. Ein ständiger Zustand innerer Wut kann im Verlauf der Zeit zu Burn-Out und Depressionen führen. Daher wird oft geraten: „Schaffen Sie einen Rahmen, in dem Sie Ihre Wut sicher rauslassen können!“ Also zum Beispiel einen Boxsack verprügeln. Oder etwas, das ich selbst jahrelang praktiziert habe, als ich noch zwei sehr kleine Kinder, einen Haushalt, einen explosiven Chef und einen Ganztagesjob als Pressechefin zu managen hatte: Alle und alles so gut wie möglich versorgen, das Auto nehmen, in den nahegelegenen Wald fahren, Motor abstellen und dann die Windschutzscheibe anbrüllen. Ich weiß nicht, wie viele Rehe ich so im Lauf der Zeit traumatisiert habe…</p>
<p>Kommt Ihnen bekannt vor? Viele von uns sind gefangen in Kreisläufen, die uns überfordern, und Wut erscheint oft der einzige Ausweg: Entweder wir lassen sie ungefiltert raus. Oder wir reißen uns zusammen und fressen die Wut in uns hinein. Ganz gleich wie wir mit der Wut umgehen: Sie verletzt! Entweder andere. Oder uns selbst. Und auch wenn wir sehr erwachsen damit umgehen und die Wut „an einem sicheren Ort rauslassen“, ist das Problem damit noch lange nicht gelöst. Genauso wenig, wie ein Aspirin die wahre Ursache dafür ist, dass unsere Kopfschmerzen verschwinden.</p>
<p>Deswegen lohnt sich der Blick auf das Thema Wut aus der Diamantschneider-Perspektive: Alles, was uns passiert, haben wir gepflanzt, indem wir zuvor jemand anderem genau dasselbe gegeben haben. Wut in unserem Leben kommt also davon, dass wir zu einem früheren Zeitpunkt Wut in das Leben eines anderen Menschen gebracht haben. Und es hilft auch nur wenig, wenn wir unsere Wut in geschütztem Rahmen herauslassen, denn auch hier gilt, dass diese Momente der Wut, während Sie auf Ihren Boxsack einprügeln, unausweichlich wieder neue Momente der Wut pflanzen. So können wir den Teufelskreis nicht brechen.</p>
<p>Es geht vielmehr darum, gar nicht erst wütend zu werden.</p>
<p>Wir wissen alle, wie schwer das ist: In schwierigen Situationen nicht wütend zu werden, ist nahezu unmöglich. Wir brauchen also Hilfe.</p>
<p>Hier sind die guten Nachrichten: Auch diese Hilfe kommt von den Samen. Sobald wir begriffen haben, dass die Wut von uns selbst kommt, und zwar von den Samen, die wir selbst gepflanzt haben, indem wir zuvor wütend waren, ist es fast ausgeschlossen, auf einen anderen wütend zu werden.</p>
<p>Eine kleine Geschichte macht es klarer:</p>
<p>Es ist Winter und weil Sie ständig kalte Füße haben, laufen Sie in Wollsocken durch Ihr Haus. Während Sie am Morgen im Bad schlaftrunken Ihre Zähne putzen, stellen Sie auf einmal fest, dass Ihre Socken eiskalt und patschnass werden. Jemand hat mal wieder geduscht ohne den Duschvorhang richtig zuzuziehen. Jetzt steht der ganze Boden unter Wasser – zum gefühlt tausendsten Mal in diesem Winter.</p>
<p>Wie von der Tarantel gestochen stürmen Sie in die Küche, wo Ihre Familie bereits friedlich frühstückt.</p>
<p>„Wer war das?“ – „Wer war was, Schatz?“ – „Wer hat den Duschvorhang wieder nicht richtig zugezogen und das ganze Badezimmer geflutet?“ und Sie halten Ihr durchnässtes Paar Socken anklagend in die Runde.</p>
<p>Ihr Ehepartner schaut Ihnen in die Augen: „Ich war es nicht, Schatz. Ich habe heute Morgen noch nicht geduscht.“ Ihr Sohn blickt Sie unschuldig an und bevor er überhaupt den Mund öffnet, wissen Sie, dass er es auch nicht war. Alle Augen richten sich auf Ihre Tochter, die sagt: „Irgendwer ist heute morgen ganz früh aufgestanden und hat geduscht. Und ich glaube, das warst du…“</p>
<p>Und plötzlich erinnern Sie sich. Sie hatten vergessen, dass heute Samstag ist, und waren wie gewohnt früh aufgestanden, um sich für die Arbeit fertig zu machen. Sie hatten geduscht und vergessen den Vorhang zuzuziehen, weil Sie in Gedanken mit einem Problem im Job beschäftigt waren. Dann ist Ihnen eingefallen, dass Wochenende ist, und Sie haben sich wieder zu Ihrem Partner ins Bett gekuschelt.</p>
<p>Jetzt gehen Sie sicher nicht ins Badezimmer und schreien sich selber im Spiegel an (so wie Sie ganz sicher Ihre Tochter angeschrien hätten, wenn sie die Schuldige gewesen wäre). Sie wissen, dass das keinen Sinn hat. Sie wissen, Sie haben das Bad selbst geflutet. Also fassen Sie den Entschluss, das nächste Mal achtsamer zu sein und hängen Ihre Socken zum Trocknen auf.</p>
<p>Genauso verhalten Sie sich das nächste Mal, wenn jemand Sie anbrüllt und wütend macht. Sie bleiben ruhig, lassen die andere Person toben und beschließen, auf keinen Fall mit Wut zu reagieren. Und Sie nehmen sich vor, sich auch generell nicht mehr über Kleinigkeiten aufzuregen. Praktizieren Sie Gelassenheit, wann immer Sie merken, dass Sie anfangen, sich zu ärgern.</p>
<p>Je konsequenter Sie das tun, umso schneller werden ärgerliche Ereignisse und Menschen aus Ihrem Leben verschwinden. Denn wenn Sie ruhig auf andere Menschen reagieren, dann pflanzen Sie damit natürlich auch Menschen, die ihnen ruhig und gelassen begegnen.</p>
<p><em>Geschrieben für Diamond Management</em><br>
<em>von Ulrike Bienert-Loy</em></p>
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		<title>Ärger macht hässlich. Gelassenheit macht schön.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Diamond Management]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Jul 2020 13:48:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesunder Geist]]></category>
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					<description><![CDATA[Wut ist, wie wir alle wissen, eine der destruktivsten Kräfte im Universum. Vermutlich ist jeder von uns schon mal an den Punkt gekommen ist, wo die Wut einfach so groß geworden ist, dass man den nächstbesten Gegenstand gegriffen und auf den Wutauslöser geworfen hat – oder es sich zumindest in aller Deutlichkeit vorgestellt und gerade noch verkniffen hat. Und wer das schon einmal erlebt hat, weiß auch, wie erschreckend viel Kraft in Wut steckt. Im Angesicht der Wut eines anderen fühlen wir oft Angst. Wir sehen uns einer brüllenden Fratze gegenüber, die nichts mehr mit dem Menschen zu tun hat, den wir gemeint haben zu kennen. Wut macht hässlich. Und Wut macht sehr viel kaputt. Ein paar grausame Worte, herausgeschrien unter dem Einfluss von Wut, können Freundschaften, Ehen, Geschäftsbeziehungen für immer zerstören. Die Vase, die aus Wut an die Wand geworfen wurde, ist nicht mehr zu reparieren. Was also tun, wenn die Wut uns packt? Wahrscheinlich wissen viele von Ihnen, die das Diamantschneider-System schon kennen, was jetzt kommt: Richtig. Wir suchen zunächst die Ursache, die Samen für unsere Wut. Ist es wirklich wahr, dass die Tatsache, dass unser Ehepartner zum tausendsten Mal die Zahnpastatube nicht zugedreht hat, der Auslöser dafür [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wut ist, wie wir alle wissen, eine der destruktivsten Kräfte im Universum. Vermutlich ist jeder von uns schon mal an den Punkt gekommen ist, wo die Wut einfach so groß geworden ist, dass man den nächstbesten Gegenstand gegriffen und auf den Wutauslöser geworfen hat – oder es sich zumindest in aller Deutlichkeit vorgestellt und gerade noch verkniffen hat. Und wer das schon einmal erlebt hat, weiß auch, wie erschreckend viel Kraft in Wut steckt. Im Angesicht der Wut eines anderen fühlen wir oft Angst. Wir sehen uns einer brüllenden Fratze gegenüber, die nichts mehr mit dem Menschen zu tun hat, den wir gemeint haben zu kennen. Wut macht hässlich.</p>
<p>Und Wut macht sehr viel kaputt. Ein paar grausame Worte, herausgeschrien unter dem Einfluss von Wut, können Freundschaften, Ehen, Geschäftsbeziehungen für immer zerstören. Die Vase, die aus Wut an die Wand geworfen wurde, ist nicht mehr zu reparieren.</p>
<p>Was also tun, wenn die Wut uns packt? Wahrscheinlich wissen viele von Ihnen, die das Diamantschneider-System schon kennen, was jetzt kommt: Richtig. Wir suchen zunächst die Ursache, die Samen für unsere Wut.</p>
<p>Ist es wirklich wahr, dass die Tatsache, dass unser Ehepartner zum tausendsten Mal die Zahnpastatube nicht zugedreht hat, der Auslöser dafür ist, dass wir wie von der Tarantel gestochen in die Küche stürmen und eine wütende Tirade mit viel „Du machst immer“ und „Du machst nie“ vom Stapel lassen?</p>
<p>Im Diamantschneider-System sagen wir, dass ein Ergebnis immer von derselben Art sein muss wie seine Ursache: Aus einem Maissamen wird eine Maispflanze, kein Kartoffelstrauch. Eine nicht zugedrehte Zahnpastatube kann also unmöglich die Ursache für unsere Wut sein. Genauso wenig kann die Tatsache, dass unser Ehepartner diese Tube NIE zudreht, die Ursache sein. Und es können auch nicht unterschwellige unausgesprochene Dinge zwischen den Partnern die Ursache sein.</p>
<p>Ein Moment von Wut wird immer verursacht durch einen vorangegangenen Moment von Wut. „Moment mal“, werden jetzt die erfahrenen Diamantschneider-Experten unter Ihnen sagen: „Das stimmt, aber nur, wenn jemand MICH wütend anschreit. Das habe ich schon verstanden, dass ICH angebrüllt werde, weil ich zuvor JEMAND ANDEREN angebrüllt habe! Aber dass ich selber wütend werde, dass kommt ganz sicher davon, dass jemand anderer mich wütend gemacht hat!“</p>
<p>Wirklich? Hier kommen wir dem Geheimnis von Gewohnheiten auf die Spur. Ärger ist leider auch eine Gewohnheit. Und wenn wir jemanden wütend anschreien, pflanzen wir nicht nur die Samen dafür, dass uns in naher Zukunft jemand anders wütend anschreien wird. Sondern auch Samen dafür, dass es uns beim nächsten Mal noch leichter fallen wird, wieder herumzubrüllen.</p>
<p>Ein schrecklicher Zusammenhang, nicht wahr? Und ein richtig guter Grund, nicht mehr wütend zu werden.</p>
<p>Und noch einen weiteren Anreiz gibt es, die Kunst des Nicht-mehr-wütend-Werdens zu erlernen: Wir haben ja bereits am Anfang das Gegenmittel zur Wut erwähnt: Gelassenheit.</p>
<p>Sicher kennen Sie Menschen, die die wunderbare Kunst der Gelassenheit gemeistert haben: Ihre Oma vielleicht, die im Angesicht des größten Desasters noch lächeln und sagen kann: „Das kriegen wir auch wieder hin.“ Oder ein Freund, der beruhigend und schlichtend zwischen zwei Streithähne tritt und es tatsächlich durch besonnenes liebevolles Verhalten schafft, Frieden zu schaffen. Erinnern Sie sich an einen solchen Menschen aus Ihrem Leben und betrachten Sie diesen Menschen im Geiste: Menschen, die Gelassenheit und Geduld gemeistert haben, sind schön. Sie strahlen Ruhe und Frieden aus. Wir wissen instinktiv, dass hier eine attraktive Kraft am Werke ist und fühlen uns hingezogen zu diesen Menschen.</p>
<p>Wenn Sie Wut und Ärger meistern, werden Sie zu einem solchen Menschen. Sie werden anziehend für andere. Andere finden Sie schön. Sie selbst finden sich schön.</p>
<p><em>Geschrieben für Diamond Management</em><br>
<em>von Ulrike Bienert-Loy</em></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Ich brauche deine Liebe. Warum Alleinsein so schwer fällt.</title>
		<link>https://diamondmanagement.eu/ich-brauche-deine-liebe-warum-alleinsein-so-schwer-faellt/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Diamond Management]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Jul 2020 13:46:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesunder Geist]]></category>
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					<description><![CDATA[Jetzt sieht man sie wieder überall: Valentinskarten, Valentinsherzen, Valentinspralinen, bei meinem Bäcker gibt es sogar Valentinskrapfen! Der Wunsch nach Liebe ist bei uns allen so stark, dass er uns einen eigenen Tag im Jahr beschert, an dem wir ganz öffentlich unseren Gefühlen Ausdruck verleihen sollen. Ganze Industrien leben von diesem starken Wunsch: Man braucht sich nur all die Dating-Portale, Speed-Dating-Agenturen, Single-Börsen anzuschauen, um zu begreifen, wie sehr wir uns wünschen, einen Partner an unserer Seite zu haben. Und sogar der älteste Berufszweig der Welt ist Ausdruck dieser Sehnsucht – die Rotlicht-Branche. Aber selbst wenn wir einen Partner oder eine Partnerin gefunden haben, macht uns die Liebe nicht immer glücklich. Was hat es also auf sich mit der Suche – und manchmal auch der Sucht – nach Zweisamkeit? Und was sagen die alten Schriften dazu? Bislang haben wir uns in dieser Blogserie Abhängigkeiten von Substanzen und Objekten angeschaut. Aber es gibt auch Abhängigkeiten von Gefühlszuständen und Emotionen. Dass es Abhängigkeiten sind, können wir schon allein an den Selbsthilfegruppen erkennen, die sich damit beschäftigen: Gruppen für Co-Abhängigkeiten, für Sexsucht, für Polyamorie, für Eifersucht und Vieles mehr. Die alten Schriften nennen dies mentale Abhängigkeiten: Wir konzentrieren unseren Geist auf das, was wir nicht [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt sieht man sie wieder überall: Valentinskarten, Valentinsherzen, Valentinspralinen, bei meinem Bäcker gibt es sogar Valentinskrapfen! Der Wunsch nach Liebe ist bei uns allen so stark, dass er uns einen eigenen Tag im Jahr beschert, an dem wir ganz öffentlich unseren Gefühlen Ausdruck verleihen sollen.</p>
<p>Ganze Industrien leben von diesem starken Wunsch: Man braucht sich nur all die Dating-Portale, Speed-Dating-Agenturen, Single-Börsen anzuschauen, um zu begreifen, wie sehr wir uns wünschen, einen Partner an unserer Seite zu haben. Und sogar der älteste Berufszweig der Welt ist Ausdruck dieser Sehnsucht – die Rotlicht-Branche.</p>
<p>Aber selbst wenn wir einen Partner oder eine Partnerin gefunden haben, macht uns die Liebe nicht immer glücklich. Was hat es also auf sich mit der Suche – und manchmal auch der Sucht – nach Zweisamkeit? Und was sagen die alten Schriften dazu?</p>
<p>Bislang haben wir uns in dieser Blogserie Abhängigkeiten von Substanzen und Objekten angeschaut. Aber es gibt auch Abhängigkeiten von Gefühlszuständen und Emotionen. Dass es Abhängigkeiten sind, können wir schon allein an den Selbsthilfegruppen erkennen, die sich damit beschäftigen: Gruppen für Co-Abhängigkeiten, für Sexsucht, für Polyamorie, für Eifersucht und Vieles mehr.</p>
<p>Die alten Schriften nennen dies mentale Abhängigkeiten: Wir konzentrieren unseren Geist auf das, was wir nicht haben: Wir haben keinen Partner. Oder der Partner, den wir haben, macht uns nicht glücklich. Und wenn wir die Welt um uns betrachten, scheint sie uns Recht zu geben in unserer Mangelwahrnehmung: Die Klatschzeitschriften sind voll von gescheiterten Beziehungen, in unserem Feld häufen sich die Scheidungen, die Krimis sind voll von Beziehungstaten.</p>
<p>Statt Kaffeemeditation am Abend, statt uns daran zu erinnern, wie viel Liebe uns an dem Tag begegnet ist und uns darüber zu freuen, grämen wir uns über all die Dinge, die in unserer Beziehung falsch laufen, bzw. darüber, dass wir Mr. oder Mrs. Perfect noch nicht getroffen haben.</p>
<p>Wir haben vergessen, dass jeder Gedanke, den wir haben, einen Samen dafür pflanzt, dass wir genau so einen Gedanken in der Zukunft wieder haben werden. Jedes Mal, wenn wir beim Lesen der Promi-News befriedigt feststellen, dass auch andere Liebesprobleme haben, pflanzen wir eine Welt, in der wir immer mehr gescheiterte Beziehungen miterleben müssen.</p>
<p>Irgendwann nehmen uns die anderen als einen unglücklichen Menschen wahr, der einfach kein Glück in der Liebe zu haben scheint. Und irgendwann glauben wir es selbst.</p>
<p>Ein Teufelskreis, aus dem wir ohne das Wissen, das uns die alten Schriften bringen, kaum noch herauskommen.</p>
<p>Die Sucht nach Liebe ist nämlich im Grunde genauso wie die Sucht nach Alkohol oder Zigaretten. Auch sie ist eine Gewohnheit: Wir sind es gewohnt, in Mangel zu denken. Mentale Abhängigkeiten sind genauso schwer zu brechen, wie körperliche, wenn nicht sogar schwerer.</p>
<p>Aber es gibt zum Glück Werkzeuge, wie wir das schaffen. Die 4 Schritte, die wir in einigen Blogs besprochen haben, sind eines davon.</p>
<p>Bis zur Teilnahme an einem DCI Level 6 Seminar: Nutzen Sie doch den kommenden Valentinstag dafür, eine ganz neue, positive Weltsicht zu üben! Suchen Sie sich Menschen in Ihrem Umfeld aus, die in Ihrem Leben eine Rolle spielen – Menschen, die eine große Rolle spielen, wie Ihre/n Partner/in, Ihre Kinder oder Ihre Eltern. Aber auch Menschen, die die kleinen Dinge in Ihrem Leben schön machen: Ihre Putzfee, Ihren Busfahrer, Ihren Postboten, die nette Verkäuferin an der Supermarktkasse. Überraschen Sie diese Personen am Valentinstag mit einem kleinen Dankeschön. Freuen Sie sich über die Reaktionen. Und dann, am Abend, lassen Sie alles in Ihrer Kaffeemeditation nochmal Revue passieren und freuen Sie sich darüber, wie schön die Welt sein kann, wenn wir einander mehr wertschätzen.</p>
<p>Ihr Diamond Management Team</p>
<p><em>Geschrieben für Diamond Management</em><br>
<em>von Ulrike Bienert-Loy</em></p>
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