Neue Insights wie Sie eine gute Führungskraft sein können

Neue Insights wie Sie eine gute Führungskraft sein können

Es gibt unter­schied­liche Arten in eine Führungsposition zu kommen. Manchmal geschieht das sehr geplant und manchmal hat es sich viel­leicht auch eher so ergeben oder entwi­ckelt. Oder es ist eine Notwendigkeit. Wie auch immer Sie in eine Führungsposition gekommen sind: Wenn Sie es geschafft haben, treten meist zwei wesent­liche Fragen auf:

  1. Wie wird man in seiner Position als Führungskraft von anderen anerkannt?
  2. Und welche Eigenschaften muss eine Führungskraft mitbringen oder entwi­ckeln, um andere wirk­lich gut führen zu können?

Denn wenn wir genau hinschauen, reicht die Führungsposition allein noch nicht aus, um ein Team oder eine Gruppe von Menschen auch wirk­lich erfolgreich führen zu können. Eine Führungsposition allein ist noch kein Garant für Erfolg. Was also braucht es noch für eine erfolg­reiche Führung?

Entwickeln Sie ein tieferes Verständnis für die Ursachen von erfolgreichem Leadership

Bei Diamond Management arbeiten wir mit den Diamantschneider-Prinzipien und diese besagen, dass es immer zwei Ebenen von Ursachen für ein Ergebnis gibt. Die Ebene der ober­fläch­li­chen Ursachen und die Ebene der tiefen Ursachen. Die „ober­fläch­li­chen Ursachen“ finden wir, wenn wir nach dem „WIE“ fragen. Also wie kommt es zu einem Ergebnis. Und die „tieferen Ursache“ finden wir, wenn wir nach dem „WARUM“ fragen. Also warum kommt es zu einem Ergebnis.

Wann immer wir im Alltag Faktoren zum Beispiel für erfolg­reiche Führung betrachten, betrachten wir in der Regel die Faktoren, die das „Wie“ beschreiben. Also wie führen wir erfolgreich. Da gibt es zum Beispiel die verschie­denen Führungsstile, die verschie­denen Methoden für Teamführung oder bestimmte Verhaltensweisen, die Führungskräften ange­raten werden. Das Problem bei dieser eher ober­fläch­li­chen Betrachtung ist, dass wir fest­stellen müssen, dass einige dieser Faktoren viel­leicht bei dem einen gut funk­tio­nieren bei einem anderen aber nicht. Ein gewisser Führungsstil funk­tio­niert viel­leicht sehr gut bei einer Person, bei einer anderen aber nicht. Das heißt, dass wir mit diesen eher ober­fläch­li­chen Ursachen keine zuver­läs­sigen Ergebnisse erzielen können.

Wenn wir an diesem Punkt aber die Unterscheidung machen, zum einen: Wie es zu einem bestimmten Ergebnis kommt und zum anderem: Warum es zu einem bestimmten Ergebnis kommt, finden wir auch die „tiefen Ursachen“ für erfolg­reiche Führung. Und diese tiefe Ebene brau­chen wir, um zuver­lässig die gewünschten Ergebnisse zu erzielen.

Warum eine Führungspersönlichkeit wirklich erfolgreich ist

Was macht Sie zu einer aner­kannten Führungskraft mit sehr guten Führungseigenschaften? Welche Samen brau­chen Sie, dass Sie zusätz­lich zur Führungsposition zum Beispiel auch das Vertrauen Ihrer Mitarbeiter bekommen und wirk­lich führen können. Wir nennen ein Leadership, das alle notwen­digen Faktoren für eine erfolg­reiche Führung verei­nigt auch „Automatic Leadership“. Automatisch deshalb, weil sich der Erfolg beim Zusammenkommen aller nötigen Faktoren, also der tiefen Ursachen für gute Führung, wie von selbst einstellt. Sie werden auf ganzer Linie als Leader aner­kannt und müssen sich nicht mit Widerständen aus den eigenen Reihen abmühen. Ihre Mitarbeiter bringen Ihnen Vertrauen entgegen, respek­tieren Sie und folgen Ihnen auch. Sie besitzen alle nötigen Fähigkeiten und die Stärke, um ihr Team sehr gut zu führen.

Samen für „Automatic Leadership“

Neben dem Diamantschneider-Sutra, das eine wich­tige Grundlage im Diamond Management darstellt, geben uns weitere alte Weisheitsbücher das Wissen über die tiefen Ursachen für „Automatic Leadership“ an die Hand. Das ist sehr hilf­reich, weil manche Samen dafür nicht einfach zu iden­ti­fi­zieren sind. In diesem Fall ist die Quelle dieses Wissens ein berühmtes Werk des Weisen Nagarjuna mit dem Titel: Die kost­bare Juwelenkette: Ratschläge für den König. In diesem lernen wir, dass „Freude bei der Arbeit“, also der Umstand, dass Sie ihre Arbeit mit Spaß und Freude verrichten, der Samen dafür ist, dass Sie von anderen als Führungspersönlichkeit aner­kannt werden! Wer hätte das gedacht?

Und die alten Weisheitsbücher haben noch sehr viel mehr zu bieten: so zum Beispiel die Samen für Entschlossenheit oder dafür, wie Sie Rückschläge verhin­dern und managen können oder die Samen für High Performance Teams.

Führen Sie andere zum Erfolg!
Welche Samen für Leadership und gute Führung Sie wie genau pflanzen können, lernen Sie in unseren Seminaren. Viele Menschen gehen zu Management-Trainings, aber nicht alle davon entwi­ckeln sich zu echten Führungspersönlichkeiten mit genuiner Autorität. In unserem Leadership-Seminar „Automatic Leadership“ lernen Sie, die tiefen Ursachen dafür zu pflanzen und deswegen funk­tio­nieren diese Werkzeuge auch.

Verpassen Sie nicht die Gelegenheit, dieses wert­volle Wissen kennen zu lernen und melden Sie sich an! Führen Sie sich und andere mithilfe der Diamantschneider-Prinzipien zum Erfolg!

Geschrieben für Diamond Management
von Kerstin Schmitt

Warum Sie mehr Erfolg haben, wenn Sie das Konkurrenzdenken hinter sich lassen!

Warum Sie mehr Erfolg haben, wenn Sie das Konkurrenzdenken hinter sich lassen!

Wie ist Ihre Sicht auf den Markt? Sehen Sie einen unbe­grenzten Markt, in dem Sie unab­hängig von Ihren Mitbewerbern, immer genü­gend Kunden für Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung finden? Oder ist Ihre Sicht auf den Markt die, dass zwischen Ihnen und Ihren Mitbewerbern Konkurrenz besteht, zum Beispiel um die Gunst der Kunden? Wenn Sie in unserem Kulturkreis mit den dazu­ge­hö­rigen Sichtweisen groß geworden sind, dann sehen Sie den Markt wohl eher in der zweiten Version. Grundsätzlich sehen wir in der Regel eine Pizza, die nur eine begrenzte Anzahl von Stücken hat und aufge­teilt werden muss. Weil wir hohe Erwartungen haben versu­chen wir verständ­li­cher­weise, die meisten Teile der Pizza für uns zu reser­vieren. Aber ist das die einzig mögliche Sicht auf den Markt? Und bringt sie den größt­mög­li­chen Erfolg?

Woher kommt die Pizza?

Die alten Weisheitsschriften zeigen uns ein anderes Bild von unserer Märkten. Sie gehen nicht davon aus, dass der Markt von Natur aus begrenzt ist. Und daher gehen Sie auch nicht davon aus, dass es sinn­voll oder erstre­bens­wert ist, möglichst viele Anteile dieses Marktes oder um im vorhe­rigen Bild zu bleiben, der Pizza, für sich zu reser­vieren. Wie kommen diese Schriften aber darauf? Sie kommen darauf, weil Sie eine Frage stellen, die wir alle bei der Betrachtung der Pizza in der Regel außer Acht lassen. Und diese Frage lautet: Woher kommt die Pizza eigent­lich? Was hat dazu geführt, dass ich diese Pizza über­haupt habe?

Alles – wirklich alles – ist auf eine Ursache zurückzuführen. Auch die Pizza!

In der Regel stellen wir ledig­lich fest, dass wir die Pizza haben und viel­leicht erfreuen wir uns noch daran, aber norma­ler­weise fragen wir uns nicht, woher sie kommt. Und das ist genau die Denkweise, die dazu führt, die Pizza als endlich wahr­zu­nehmen. Und das ist auch die Denkweise, die dazu führt, dass wir uns und unsere Mitbewerber, in Bezug auf Anteile der Pizza, als Konkurrenten wahr­nehmen. Entweder bekomme ich das letzte Stück von der Pizza oder ein anderer – aber beides geht nicht.

Was wir dabei außer Acht lassen, ist, dass alles, was wir in dieser Welt sehen, in irgend­einer Art und Weise verur­sacht wurde. Oder anders ausge­drückt: Alles, was wir sehen, kann auf Ursachen zurück­ge­führt werden. Und das gilt auch für Dinge, die wir gern hätten, wie zum Beispiel Kunden, die unsere Produkte kaufen oder für Pizzen ;-).

Um Pizza zu bekommen, müssen Sie Pizza geben

Die Pizza ist genau wie der Stift. Sie steht deshalb vor Ihnen auf dem Tisch, weil Sie einen geis­tigen Samen dafür gepflanzt haben, indem Sie vorher jemand anderen Pizza gegeben haben. Und das Tolle am Samen pflanzen ist, dass sich ein einmal gepflanzter Samen inner­halb von 24 Stunden verdop­pelt. Und das bedeutet, dass ein richtig gepflanzter Samen ein sehr großes Ergebnis bringt. Und das wiederum bedeutet mehr Pizza: also zum Beispiel eine Pizza geben – zwei bekommen!

ABER, wenn wir aufgrund unseres Konkurrenzdenkens versu­chen, alle Teile der Pizza für uns zu reser­vieren und möglichst keine Pizza an andere zu geben – ja dann, pflanzen wir auch keinen Samen für mehr Pizza und ohne Samen auch kein Ergebnis. Und genau deshalb lohnt es sich, auf Konkurrenzdenken zu verzichten – auch wenn es im ersten Schritt sehr unge­wohnt ist und sehr schwer fallen mag.

In dem folgenden Interview erklärt Geshe Michael Roach, warum Konkurrenzdenken uns schadet und wie wir bekommen, was wir wollen (statt Pizza verwendet er hier nur als Beispiel Erdöl ? ):

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Lassen Sie das Konkurrenzdenken hinter sich

Wir möchten Sie ermu­tigen, diese neue/​alte Sichtweise auf sich wirken zu lassen. Wir wissen, dass das nicht ganz einfach ist nach all den Jahren, in denen wir alles um uns herum als begrenzte Ressource wahr­ge­nommen haben bzw. in der Art, dass wir etwas nur dann bekommen können, wenn jemand anderer es nicht bekommt. Wir wissen aber auch, wie wichtig es ist, dass wir wir in der Lage sind, Dinge auch neu denken zu können. Heute viel­leicht wich­tiger denn je. Und die alten Weisheitsbücher zeigen uns, wie wir das können.

Bei Diamond Management arbeiten wir neben weiteren wert­vollen und aner­kannten alten Schriften mit dem Diamantschneider-Sutra. Dabei handelt es sich um das älteste gedruckte Buch der Welt. In unseren Seminaren vermit­teln wir Ihnen das entspre­chende Wissen sowie die Sicht- und Denkweisen aus diesen Büchern. Mit dem entspre­chenden Wissen, den Übungen und Werkzeugen daraus, werden Sie in der Lage sein, sich selbst und andere zum Erfolg zu führen und immer genug Pizzen auf dem Tisch zu haben ?

Im DCI-Level 8 zeigen wir Ihnen, wie Sie die Diamantschneider-Prinzipien nutzen können, um als Leader wahr­ge­nommen zu werden und Sie lernen, wie man diese Rolle sinn­voll ausfüllt und ein guter Leader ist. Warum? Weil Sie, wenn Sie von anderen als eine gute Führungsperson wahr­ge­nommen werden, dafür sorgen können, dass es für Ihr Unternehmen, Ihre Mitarbeiter und Ihre Kunden immer genug Pizzen gibt!

Geschrieben für Diamond Managment
von Kerstin Schmitt

Mitarbeiterführung: Die Diamantschneider-Prinzipien für erfolgreiches Führen und Delegieren.

Mitarbeiterführung: Die Diamantschneider-Prinzipien für erfolgreiches Führen und Delegieren.

Montagmorgen, 9 Uhr. Der Auftrag ist da und Sie haben Ihr Team zusammen gerufen, um die Aufgaben zu verteilen. Sie sind gut vorbe­reitet. Sie haben für den Auftrag gekämpft. Und Sie freuen sich auf die Umsetzung. Das ganze Wochenende haben Sie sich Gedanken darüber gemacht, wie Sie alle ins Boot holen. Ihr Plädoyer ist leiden­schaft­lich. Und jetzt das: Sie fangen gelang­weilte und ableh­nende Blicke auf, die Ihnen deut­lich signa­li­sieren, dass Ihre Begeisterung nicht geteilt wird.

Was nun? Wie schaffen Sie es, Ihre Mitarbeiter zu begeis­tern? Wie dele­gieren Sie erfolgreich? Wie stellen Sie sicher, dass dele­gierte Aufgaben auch tatsäch­lich ausge­führt werden?

Motivation pflanzen

Das Geheimnis erfolg­rei­cher Mitarbeiterführung ist Motivation. Motivierte Mitarbeiter brau­chen nicht ange­schoben zu werden, sie wollen von sich aus mitma­chen und zum Erfolg beitragen. Motivierte Mitarbeiter zeigen Eigeninitiative, haben Spaß und sind produktiv. Und moti­vierte Mitarbeiter gehen selbst in Führung, sie denken mit, sie finden eigene Lösungen für Probleme und sie moti­vieren andere.

Sie kennen sicher unzäh­lige Management-Tools, wie man Mitarbeiter moti­viert. Im Diamantschneider-System sagen wir: Motivation ihrer Mitarbeiter erhalten Sie, indem Sie karmisch intel­li­gent handeln. Karmische Intelligenz basiert auf der Erkenntnis, dass die Welt um uns herum und alles, was wir erleben, davon kommt, wie wir andere in der Vergangenheit behan­delt haben.

Führung nach den Diamantschneider-Prinzipien ist also untrennbar mit ethi­schem Verhalten verbunden. Sie haben sicher selbst schon charis­ma­ti­sche Führungskräfte getroffen, denen das Wohl ihrer Mitarbeiter mindes­tens genauso sehr am Herzen liegt, wie der Erfolg ihrer Projekte. Und sie haben sicher auch schon erlebt, wie gerne man für solche Menschen arbeitet.

Ein Diamantschneider-Werkzeug, das Sie zu einer solchen charis­ma­ti­schen Führungskraft macht, ist Ihre Intention.

Es ist nicht entschei­dend, welches Management-Tool Sie nutzen, um Ihr Team zu moti­vieren. Wenn Ihre Absicht dabei ist, jede und jeden einzelnen in Ihrem Team unein­ge­schränkt erfolgreich und glück­lich zu machen, wird es funk­tio­nieren: Ihr Team wird Ihnen mit Begeisterung folgen und Spaß haben, für Sie und Ihr Projekt zu arbeiten.

Wenn Sie Ihr Management-Tool jedoch nur zur Erfüllung Ihrer eigenen Wünsche und Ziele anwenden, wird alles, was Sie unter­nehmen, verpuffen und ins Leere laufen.

Altes Wissen für moderne Zeiten

Diese Art zu denken und zu handeln ist für die meisten von uns neu. Dabei sind die Diamantschneider-Werkzeuge schon sehr alt: Sie entstammen alten indi­schen und tibe­ti­schen Weisheitsschriften und werden bereits seit zwei­ein­halb­tau­send Jahren gelehrt und erfolgreich angewandt.

Grundlage aller Diamantenschneider-Werkzeuge ist: Wir bekommen das, was wir selbst im Leben wollen, indem wir es zuerst einem anderen geben. Dabei ist unsere Absicht entscheidend:

Je größer also Ihr aufrich­tiges Interesse an jedem einzelnen Mitglied Ihres Teams ist, je ehrli­cher Ihr Wunsch ist, Befinden, Erfolg und Leben jeder und jedes einzelnen mit Ihrem Handeln zu verbes­sern, umso stärker wird die Motivation in Ihrem Team werden.

Geshe Michael Roach berichtet in seinem Management-Bestseller „Der Diamantschneider“, wie er mit diesem und weiteren Diamantschneider-Werkzeugen ein erfolg­rei­ches Unternehmen aufge­baut und geführt hat. Seit dem Verkauf dieses Unternehmens an Warren Buffet lehrt er welt­weit die Anwendung der Werkzeuge für Erfolg im Privat- und Berufsleben.

Geschrieben für Diamond Management
von Ulrike Bienert-Loy

Die Diamantschneider-Prinzipien für Win-Win-Konfliktlösungen

Die Diamantschneider-Prinzipien für Win-Win-Konfliktlösungen

Wo Menschen zusammen arbeiten, gibt es Konflikte. Wenn der Chef eine Richtung vorgibt und die Mitarbeiter nicht mitgehen wollen, wenn sich Teamleiter nicht über die Verteilung ihrer Ressourcen einigen können, wenn Geschäftspartner Absprachen nicht einhalten, dann stehen Probleme im Raum. Sie können den Erfolg von Projekten, Vorhaben, ja ganzen Unternehmen gefährden. Nichts vergällt den Spaß an der Arbeit effek­tiver, nichts raubt mehr Kraft, als unge­löste Konflikte.

Konflikte gehören zum Unternehmensalltag. Jede Führungskraft hat ihre eigenen Methoden zur Lösung von Konflikten. Und manchmal das Gefühl, mehr Zeit für Konfliktschlichtung aufwenden zu müssen, als für die eigent­liche Führung.

Geshe Michael Roach, Verfasser des Management-Bestsellers „Der Diamantschneider“ und Entwickler der Diamantschneider-Prinzipien für Erfolg in Beruf und Privatleben, kennt das Thema aus seiner Zeit als Führungskraft in dem Diamantunternehmen, das er mit aufbaute und so erfolgreich machte, dass Warren Buffet es 2009 kaufte. Er erzählt oft, dass er manchmal den Eindruck hatte, sein gutes Gehalt würde ihm nur dafür bezahlt, sich überall um die Befriedung von Konflikten zu kümmern. Fast jedes Mittagessen verbrachte er mit Mitarbeitern in der Absicht, Spannungen und Konflikte unter ihnen zu besei­tigen. Seine Erfahrung aus diesem Einsatz: Eine Abteilung, in der ein Konflikt zur Zufriedenheit aller besei­tigt wurde, arbeitet danach so gut zusammen, dass der Erfolg sich fast von selbst einstellt.

Aber was genau müssen Sie tun, um diesen groß­ar­tigen Zustand zu errei­chen? Im Diamantschneider-System sagen wir, dass Sie Frieden und gute Geschäftsbeziehungen „pflanzen“ können – wie übri­gens auch alles andere, das Sie in Ihrem Leben errei­chen wollen.

Das Geheimnis dahinter: Alles, was Sie sich für sich selbst wünschen, müssen Sie zuvor erst einem anderen geben.

„Wie jetzt?!?“, werden Sie viel­leicht sagen, „Wenn ich also zum Beispiel mehr Geld haben will, muss ich zuerst Geld weggeben?!?“

Stimmt, das klingt erst mal kühn und unge­wohnt. Deshalb sind die Diamantschneider-Prinzipien auch so beson­ders: Sie verän­dern unsere Art zu denken. Sie bringen uns weg davon, immer nur zuerst an uns zu denken und nähren das Verständnis, das niemand von uns ein gutes Leben haben kann, solange andern­orts noch Menschen leiden.

Eine gute Führungskraft ist, wer sich um das Wohl und den Erfolg der Menschen im eigenen Team, im eigenen Unternehmen, genauso enga­giert einsetzt, wie für das eigene Wohl und den eigenen Erfolg. Sich so zu verhalten, führt zu einem erfolg­rei­chen Team, ein erfolg­rei­ches Unternehmen, eine erfolg­reiche Welt.

Was bedeutet diese Weltsicht nun konkret für die Beseitigung von Konflikten und die Schaffung von guten Geschäftsbeziehungen?

Ganz einfach: Wenn Sie die Konflikte in Ihrem Team, Ihrem Unternehmen schlichten wollen, helfen Sie einem anderen, Konflikte in seinem Leben zu schlichten. Das muss nicht unbe­dingt jemand sein, der in derselben Lage ist, wie Sie. Es kann auch eine Person sein, die in der Familie Konflikte hat, oder Streit mit Freunden. Verbringen Sie regel­mäßig Zeit mit dieser Person und widmen Sie Ihre ganze Kreativität der Aufgabe, dieser Person neue Wege aufzu­zeigen, wie sie ihren Konflikt lösen kann. Und dann freuen Sie sich jeden Abend über Ihren Beitrag zu einer konflikt­freien Welt. Dies bewirkt, dass Ihre Bemühungen um Frieden in Ihrem Team, Ihrem Unternehmen erfolgreich sein werden.

Genauso säen Sie nach­hal­tige, vertrau­ens­volle Geschäftsbeziehungen. Was auch immer Sie tun, über­legen Sie, wie es sich auf Ihre Mitarbeiter, Ihre Geschäftspartner, Ihre Kunden auswirkt. Fangen Sie an, ganz bewusst Dinge zu tun, die Vertrauen schaffen und Menschen zusam­men­bringen. Zum Beispiel:

  • Sprechen Sie Empfehlungen aus, zum Beispiel, wenn Sie sehen, dass einer Ihrer Lieferanten ein Produkt hat, das einem Ihrer Kunden weiter­helfen könnte.
  • Spüren Sie sich in Ihre Mitarbeiter ein und geben Sie ihnen Chancen, ihre Talente noch weit­rei­chender einzu­setzen.
  • Reden Sie nur gut über andere Menschen. Und wenn Ihnen trotz Nachdenken absolut nichts Gutes zu einem anderen Menschen einfällt, dann schweigen Sie einfach, wenn über ihn oder sie geredet wird.
  • Holen Sie Menschen, die mitein­ander in Konflikt liegen, an einen Tisch und bieten Sie ihnen Lösungsmöglichkeiten.
  • Helfen Sie anderen, wann immer sich die Gelegenheit bietet. Und zwar nicht nur im Unternehmen: Auch einer jungen Mutter beim Tragen des Kinderwagens auf der U‑Bahn-Treppe zu helfen, pflanzt kraft­volle Samen für ein gutes Miteinander.
  • Und nicht vergessen: Freuen Sie sich jedes Mal, wenn Sie eins dieser Dinge tun: Die alten Schriften lehren uns, dass Freude über das Gute, das wir getan haben, die Kraft der gepflanzten Samen multi­pli­ziert und ihr Aufgehen beschleunigt.

Geschrieben für Diamond Management
von Ulrike Bienert-Loy

Gute Geschäftsbeziehungen!

Gute Geschäftsbeziehungen!

Wie Sie Ihre Partner, Investoren, Lieferanten, Mitarbeiter und Kunden – und sich selbst – glücklich und erfolgreich machen.

Unsere Beziehungen defi­nieren, wer wir sind. Das gilt überall im Leben, aber ganz beson­ders im Geschäft. Hier entscheidet unser Geflecht aus Partnern, Investoren, Lieferanten, Kunden und Mitarbeitern darüber, ob wir beruf­lich erfolgreich sind. Oder scheitern.

Natürlich funk­tio­nieren alle Diamantschneider-Werkzeuge für gute Privatbeziehungen auch im Geschäftsleben: Sie pflanzen das Verhalten, das Sie sich in Ihren beruf­li­chen Beziehungen wünschen, indem Sie sich selbst anderen Menschen gegen­über ebenso verhalten.

Wenn Sie also ehrliche Lieferanten wollen, dann achten Sie darauf, stets aufrichtig und redlich gegen­über anderen zu denken, zu spre­chen und zu handeln.

Kunden, die Ihre Rechnungen zügig bezahlen, pflanzen Sie, indem Sie Ihre eigenen Rechnungen sofort zahlen, wenn Sie sie bekommen. Das gilt übri­gens nicht nur für geschäft­liche Rechnungen. Sondern auch für Arztrechnungen, Online-Bestellungen und alle anderen privaten Rechnungen. Und natür­lich auch für die Rechnungen vom Finanzamt.

Überhaupt: Das Finanzamt! Viele geschäft­liche Probleme mit Betrug, Diebstahl von Firmenideen oder Firmeneigentum, säumigen Zahlungseingängen, fehlender Unterstützung oder geschei­terten Projekten haben hier ihren Ursprung. Wenn Sie regel­mäßig findige Steuerschlupflöcher nutzen, Dinge absetzen, die nichts mit Ihrem Geschäft zu tun haben, Ihr Fahrtenbuch schönen, Ihre Steuererklärung jahre­lang aufschieben, Vermögen am Finanzamt vorbei rangieren und so weiter, dann pflanzen Sie beson­ders kraft­volle Samen dafür, dass Ihre Geschäftspartner, Ihre Lieferanten, Ihre Kunden, Ihre Geldgeber und Ihre Angestellten sich Ihnen gegen­über entspre­chend geschäfts­schä­di­gend verhalten.

Warum? Weil das Finanzamt ein extrem starkes karmi­sches Objekt ist. Wenn Sie Ihren Geschäftspartner um Geld betrügen, das ihm zusteht, bestehlen Sie eine Person. Wenn Sie den Staat um Geld betrügen, das ihm zusteht, bestehlen Sie – in Deutschland – 82 Millionen Menschen!

Worauf also sollten Sie beson­ders achten, wenn Sie gute Geschäftsbeziehungen pflanzen wollen? Das zentrale Thema im Berufsleben ist Erfolg. Daher können Sie in Ihren Geschäftsbeziehungen am meisten errei­chen, wenn Sie den Erfolg Ihres Gegenübers an erste Stelle in Ihrem Handeln setzen. Wohlgemerkt: Nicht Ihren EIGENEN Erfolg. Sondern den Erfolg des anderen.

Schauen wir uns das im Einzelnen an:

Überlegen Sie sich in der Interaktion mit Ihren Geschäftspartnern, was Sie für deren Erfolg tun können. Fördern Sie Ihre Geschäftspartner, wo Sie nur können. Loben Sie sie für ihre Arbeit, am besten vor anderen. Wenn Sie den Berufs-Oscar verliehen bekommen, bedanken Sie sich auf der Bühne bei Ihren Partnern. Teilen Sie jeden beruf­li­chen Erfolg mit den “stillen Machern im Hintergrund”. Und seien Sie groß­zügig, wenn Sie den Gewinn verteilen: Es ist genau wie beim Kuchen. Das Stück, das Sie selbst essen, verbraucht Karma. Das Stück, das Sie einem anderen geben, pflanzt neues, kraft­volles Karma dafür, dass Sie auch in der Zukunft Kuchen haben werden.

Wenn Ihr Unternehmen von Sponsoren, Geldgebern, Investoren, Aktionären oder Banken finan­ziert wird, lohnt sich ein “Erfolgs-Umdenken” ganz beson­ders. Viele Unternehmer sehen Investoren als lästige Überwacher, die beim Geschäft mitreden wollen. Wenn Sie jedoch in Ihrem unter­neh­me­ri­schen Handeln den Erfolg Ihrer Investoren noch vor den Erfolg Ihres Unternehmens setzen, pflanzen Sie so ganz auto­ma­tisch auch den Erfolg Ihres Unternehmens. Und Geldgeber, die sehen, dass ihre Investition gedeiht, reden Ihnen auch viel weniger ins Tagesgeschäft hinein.

In den Beziehungen zu Lieferanten gilt: Ziehen Sie niemanden über den Tisch! Wenn Sie Ihren Lieferanten “kaputt­ver­han­deln”, pflanzen Sie Samen dafür, dass Ihre Kunden dasselbe mit Ihnen tun, wenn Sie ihnen Ihre Produkte verkaufen wollen. Geshe Michael erzählt die Geschichte aus seiner Zeit im Diamantengeschäft, wo sein Unternehmen einen Lieferanten hatte, dessen Goldqualität immer weit über dem vertrag­lich verhan­delten Limit lag. Weil er wusste, wie Samen funk­tio­nieren, fand Geshe Michael eine Möglichkeit, den Lieferanten darauf aufmerksam zu machen, ohne dass dieser das Gesicht verlor. Die Sache wäre ohne diese Aufklärung wahr­schein­lich niemals aufge­fallen, aber Geshe Michael wollte nicht, dass der Lieferant durch seinen eigenen Fehler wirt­schaft­li­chen Schaden erleiden musste. Diese Verantwortung für den Erfolg Ihrer Lieferanten reicht bis zur Supermarktkasse, wo Sie das zu hohe Wechselgeld nicht einfach einste­cken, sondern der Verkäuferin mit einem freund­li­chen Wort wieder zurück­geben, so dass ihr ihr Fehler nicht pein­lich sein muss.

Ihre Mitarbeiter sind das Rückgrat Ihres Unternehmens oder Teams. Sorgen Sie dafür, dass sie gerne bei und mit Ihnen arbeiten. Wenn es lang­wei­lige Aufgaben gibt, achten Sie darauf, dass die Personen, die sie erle­digen müssen, einen Ausgleich haben. Schaffen Sie span­nende Weiterbildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten. Nehmen Sie sich jeden Tag etwas Zeit dafür, sich in Ihre Mitarbeiter hinein zu versetzen und zu über­legen, was ihnen Freude machen, was sie weiter­bringen könnte. Und dann setzen Sie es um. Die Samen, die Sie so pflanzen, werden dafür sorgen, dass sich auch Ihrem Unternehmen und Ihren Projekten span­nende Entwicklungsmöglichkeiten bieten werden.

Und Ihre Kunden machen Sie erfolgreich, indem Sie ihnen das best­mög­liche Produkt verkaufen. Nicht einfach nur irgendein Produkt. Sondern ein Produkt, das ihr Leben besser macht. Ein Produkt, von dem sie noch gar nicht wissen, dass sie es wollen. Ein Produkt, mit dem Sie die Bedürfnisse Ihrer Kunden bereits befrie­digen, bevor dieses Bedürfnis über­haupt entsteht. Unternehmen, die das geschafft haben, werden über Jahre zu erfolg­rei­chen Technologie- und Marktführern, wie zum Beispiel Apple oder Sony.

Zusammengefasst: Welchen Menschen auch immer Sie im Geschäftsleben begegnen: Sehen Sie diese Menschen nicht als Fremde, die Ihnen mehr oder weniger nütz­lich sein können. Sehen Sie sie als Mitglieder Ihrer Familie. Machen Sie den Erfolg der anderen zu Ihrem Erfolg.

Und dann, am Ende des Tages, vergessen Sie nicht, all das, was Sie für den Erfolg Ihrer Geschäftsbeziehungen getan haben, zu widmen: für Ihren eigenen Erfolg und für den Erfolg von Menschen und Unternehmen in der ganzen Welt.

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg,
Ihr Diamond Management Team!

Geschrieben für Diamond Management
von Ulrike Bienert-Loy

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